Burnout Coaching zur Früherkennung


Die Folgen eines Burnouts sind weitreichend: Nicht nur verursacht es enorme wirtschaftliche Kosten (geschätzte 8 Milliarden / Jahr). Betroffne Menschen fallen oft für längere Zeit aus, leiden lange unter psychischen und physischen Symptomen und müssen sich danach mühsam in ein normales Leben zurückkämpfen. Am Arbeitsplatz fehlen die Mitarbeitenden lange und die Belastung der Kollegen steigt. All dies kann durch eine vorsorgliche Burnout Beratung verhindert werden. Doch noch viel zu wenig wird in der Prävention und Früherkennung angesetzt. Bei fast allen Burnouts macht man die Erfahrung, dass man es eigentlich kommen sah. Warum handeln wir zu spät?

 

Ein von erfahrenden Laufbahnberatern und Psychologen entwickeltes Konzept setzt da an, wo noch Handlungsspielraum besteht. Ein individuelles Burnout Coaching kann helfen, den Betroffenen wieder neue Perspektiven aufzuzeigen.

 

Mit einem kundigen Gesprächspartner und einem strukturierten Vorgehen können Handlungsfelder identifiziert  und neue Verhaltensstrategien eingeübt werden. Ursachen identifiziert und der Umgang mit Belastungen verbessert werden. Oft bringen 5 – 7 Coaching-Sequenzen bereits einen substantiellen Fortschritt. Eine Burnout-Beratung ist eine Investition, handeln wir rechtzeitig. Rufen Sie an, gerne beraten wir Sie individuell. 

 

 


Das Burnout-Syndrom - mehr als eine Modekrankheit

Repräsentativen wissenschaftlichen Studien zufolge sind rund 7% aller Erwerbstätigen von einem Burnout-Syndrom betroffen, etliche weitere sind Burnout gefährdet. Das Burnout-Syndrom kommt in bestimmen Berufsgruppen (wie z.B. Manager, Unternehmensberater, Unternehmer, Lehrer, Sozialarbeiter, Pflegepersonal, Gefängnispersonal, Pfarrer, Ärzte etc.) deutlich häufiger vor als in anderen. Entscheidend für das Zustandekommen eines Burnout-Syndroms ist aber nicht etwa die Anzahl der Arbeitswochenstunden, oder die Art der beruflichen Aufgaben, sondern komplexe Wechselwirkungen von Arbeitsbedingungen und individuellen Voraussetzungen, die zu anhaltendem Stress und schliesslich zur vollständigen Erschöpfung führen. Ist es einmal so weit, hilft nur noch eine längere Psychotherapie, oft sationär verbunden mit diversen weiteren Behandlungen. Es ist dann ein langer Weg, wieder zu einer guten Gesundheit zu finden.

 

 

 

Das Ignorieren oder Herunterspielen von ersten Erschöpfungssymptomen ist bezeichnet für das Krankheitsbild. Viele scheuen davor zurück, sich eine Burnout-Erkrankung einzugestehen, weil sie Angst haben, ihren Job zu verlieren. .

 

Die Ursachen für ein Burnout-Syndrom im Einzelfall sind unterschiedlich.  Im Allgemeinen sind sich Wissenschaftler aber einig, dass ein Burnout-Syndrom von starkem chronischen Stress entsteht und bei dem Faktoren auf zwei Ebenen wechselseitig wirksam werden.

 

 

Auf der ersten Ebene liegen personenexterne Belastungsfaktoren vor, die Stress verursachen. Im beruflichen Kontext können das Einflussfaktoren auf organisationaler Ebene sein, so z.B. bestimmte Eigenschaften der Hierarchiestruktur, mangelnde Ressourcen, wenig Unterstützung durch Vorgesetzte, bestimmte Belohnungsmechanismen im Unternehmen, administrative Zwänge. Weitere potenzielle Stressoren liegen im sozialen Umfeld, d.h. in der Interaktion mit Kollegen und Vorgesetzten, oder ausserhalb des oder ausserhalb des beruflichen Kontextes auch mit der Familie und dem Partner. Ferner gibt es situative Einflüsse bei den Belastungsfaktoren.

 

Auf der zweiten Ebene liegen personeninterne Persönlichkeitsfaktoren vor, die einen Nährboden für das Burnout-Syndrom bilden. Wenn bestimmte Konstellationen auf beiden Ebenen zusammentreffen und häufig vorkommen, sind hohe Ausmasse von Stress und Frustration vorprogrammiert, die das Burnout-Risiko dramatisch erhöhen.

 

 

 

Burnoutbegünstigend sind u.a. folgende Arbeitsbedingungen:

  • Hohe Arbeitsmenge, hoher Termindruck, hohe Verantwortung und mangelnde Ressourcen
  • Mangelnde Kontrolle bzw. Selbstbestimmung bei der Arbeitsdurchführung, fehlender Handlungsspielraum, mangelnde Partizipation an Entscheidungsprozessen.
  • Langer, häufiger, intensiver und anspruchsvoller Kundenkontakt.
  • Fehlendes oder wenig positives Feedback, unzureichende Bezahlung
  • Schlechte Teamarbeit, mangelnde Kommunikation, fehlende soziale Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten.
  • Rollen- und Wertekonflikte
  • Drohender Arbeitsplatzverlust

Burnoutprävention

Sport und Entspannungsübungen können helfen. Aber damit ist es nicht getan. Es braucht eine gründliche Analyse, welche das private und das berufliche Umfeld sowie der betroffenen Personen umfasst. Die Identifikation der Handlungsfelder dient dazu, zu erkennen, wo angesetzt werden kann. Aber auch, was ausserhalb des persönlichen Handlungsspielraums liegt. In einem persönlichen Coachingprozess müssen Betroffene lernen, neue Verhaltensmechanismen anzuwenden um mit Belastungen besser umgehen zu können. Es ist für alle Beteiligten vorteilhaft, in einer so schwierigen Situation rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.